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Statuten

Satzung des Vereines

Deutsche Gesellschaft für Historische Uniformkunde (e.V.)

§ 1 Name, Sitz, Eintragung, Geschäftsjahr

(1) Der Verein trägt den Namen “Deutsche Gesellschaft für Historische Uniformkunde (e.V.)”, abgekürzt DGHU (e.V.).

(2) Er hat den Sitz in Germersheim am Rhein

(3) Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht in Landau eingetragen.

(4) Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Vereinszweck

(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung (§§ 51ff) in der jeweils gültigen Fassung. Zweck des Vereins ist die Brauchtumspflege, Traditions- und Denkmalspflege, sowie wissenschaftliche Erforschung um das Thema Uniformen von ca. 1750 – 1918.

(2) Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Renovierung von Gefallenehrenmalen, Kriegerdenkmälern und die Übernahme von Patenschaften zu diesen. Die Traditions- und Brauchtumspflege erfolgt uniformiert in detailgetreu nachgestellten Uniformen im Rahmen von Gedenkveranstaltungen, Historischen Ausstellungen, Vortragsveranstaltungen als auch in der Unterstützung und der Zusammenarbeit mit entsprechenden Museen usw.

§ 3 Selbstlosigkeit

(1) Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

(2) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.

Die Mitglieder des Vereins dürfen in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins erhalten.

(3) Die Mitglieder dürfen bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins keine Anteile des Vereinsvermögens erhalten.

(4) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

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§ 4 Mitgliedschaft

(1) Aktives Mitglied des Vereins kann jede natürliche (und juristische) Person werden, die seine Ziele unterstützt und sich einwandfrei historisch uniformiert. Ebenso nimmt der Verein ausdrücklich auch Frauen auf, die sich in seiner Untergruppe, in historischer Schwesterntracht zu diesem bekennen. Aufgenommen werden auch Damen und Herren, die sich in korrekter, ziviler Bekleidung der entsprechenden Zeit kleiden, und so die durch den Verein dargestellte Epoche historisch einwandfrei ergänzen. (Nicht dazu gehören Phantasiekleider, moderne Trachten etc. die nur den historischen Anschein erwecken) Eine militärische Darstellung für Frauen bzw. das Tragen von Uniformen bei Frauen ist grundsätzlich nicht vorgesehen, da dies im zeitlichen Darstellungskontext nicht belegbar ist.

(2) Förderndes Mitglied des Vereines Vereins kann jede natürliche (und juristische) Person werden, die seine Ziele unterstützt, aber sich nicht uniformieren oder historisch kleiden möchte. Fördernde Mitglieder unterstützen den Verein durch Fachwissen, Erfahrung oder finanzielle Zuwendungen.

(3) Zum Ehrenmitglied wird ernannt, wer sich um die Belange des Vereins oder die durch ihn betriebene Traditionspflege besonders verdient gemacht hat und vom Gesamtvorstand dazu ernannt wird.

(4) Über den Antrag auf Aufnahme in den Verein entscheidet der geschäftsführende Vorstand.

(5) Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod.

(6) Der Austritt eines Mitgliedes ist nur zum 31.12. des Kalenderjahres möglich. Er erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorsitzenden unter Einhaltung einer Frist von 3 Monaten zum Jahresende,

(7) Wenn ein Mitglied gegen die Ziele und Interessen des Vereins schwer verstoßen hat, so kann es durch den Vorstand mit sofortiger Wirkung ausgeschlossen werden.

Dem Mitglied muss vor der Beschlussfassung Gelegenheit zur Rechtfertigung bzw. Stellungnahme gegeben werden.

Gegen den Ausschließungsbeschluss kann innerhalb einer Frist von 3 Wochen nach Mitteilung des Ausschlusses Berufung eingelegt werden, über den die nächste Mitgliederversammlung entscheidet.

§ 5 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind

a) der Gesamtvorstand

b) die Mitgliederversammlung

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§ 6 Vereinsführung

( 1 ) Die Leitung des Vereins erfolgt durch den Gesamtvorstand. Dieser besteht aus:

- dem geschäftsführenden Vorstand und

- dem Beirat

Der geschäftsführende Vorstand setzt sich zusammen aus:

- dem Vorsitzenden

- dem stellvertretenden Vorsitzenden

- dem Schriftführer

- dem Kassierer

- dem Zeugwart

Der Beirat setzt sich wie folgt zusammen:

- ein Vertreter für traditionelle militärische Ausbildung

- ein Verantwortlicher für das Aufbau- und Organisationsteam in Germersheim

- ein Verantwortlicher für Protokoll, Außendarstellung, Presse

- ein/e Vertreter/in des Vaterländischen Frauenvereins und der zivil-historisch gekleideten Mitglieder

Die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands und des Beirates haben Sitz und Stimme im Gesamtvorstand. Der Gesamtvorstand übt seine Tätigkeit ehrenamtlich aus.

(2) Spätestens in der 1. konstituierenden Sitzung des neugewählten Gesamtvorstandes sollten

vom Vorsitzenden Mitglieder benannt werden, die folgende Funktionen übernehmen:

- 1 Mitglied für Klärung von Rechtsfragen

- 2 Mitglieder für den Ehrenrat

Diese Mitglieder haben ausschließlich beratende Funktion und werden bei Bedarf zu Sitzungen des Gesamtvorstandes eingeladen.

(3) Der Gesamtvorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von 2 Jahren gewählt. Die Wiederwahl der Vorstandsmitglieder ist möglich. Die jeweils amtierenden Vorstandsmitglieder bleiben nach Ablauf ihrer Amtszeit im Amt, bis Nachfolger gewählt sind. Wählbar sind aktive Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben.

(4) Dem geschäftsführenden Vorstand obliegt die Führung der laufenden Geschäfte des Vereins. Vorsitzender und stellvertretender Vorsitzender sind Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Vorsitzender und stellvertretender Vorsitzender vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Beide sind einzelvertretungsberechtigt. Im Innenverhältnis darf der stellvertretende Vorsitzende nur dann von seinem Vertretungsrecht Gebrauch machen, wenn der Vorsitzende verhindert ist.

(5) Die Einladung zu Sitzungen des Gesamtvorstands erfolgt durch den Schriftführer schriftlich (email ist zulässig) unter Einhaltung einer Einladungsfrist von mindestens 30 Tagen.

(6) Der Gesamtvorstand (geschäftsführender Vorstand und Beisitzer) fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Beschlußfähigkeit des Gesamtvorstandes ist gegeben, wenn mind. 50 % der Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes (= mind. 3 Personen) und mind. 50 % der Beisitzer (= mind. 2 Personen) anwesend sind.

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(7) Beschlüsse des Gesamtvorstands können bei Eilbedürftigkeit auch schriftlich oder fernmündlich gefasst werden, wenn mindestens 50 % der Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands und mind. 50 % der Mitglieder des Beirats ihre Zustimmung zu diesem Verfahren schriftlich oder fernmündlich erklären. Schriftlich oder fernmündlich gefasste Vorstandsbeschlüsse sind schriftlich niederzulegen und vom Vorsitzenden, vom stellvertretenden Vorsitzenden und dem Schriftführer zu unterzeichnen.

§ 7 Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung ist einmal jährlich, möglichst zeitnah nach Ablauf des Geschäftsjahres einzuberufen.

(2) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn es das Vereinsinteresse erfordert oder wenn die Einberufung von 2/3 der Vereinsmitglieder schriftlich und unter Angabe des Zweckes und der Gründe verlangt wird.

(3) Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt schriftlich durch den Schriftführer unter Wahrung einer Einladungsfrist von mindestens 4 Wochen bei gleichzeitiger Bekanntgabe der Tagesordnung. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Es gilt das Datum des Poststempels. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied des Vereins schriftlich bekannt gegebene Adresse gerichtet ist.

(4) Die Mitgliederversammlung als das oberste Beschluss fassende Vereinsorgan ist grundsätzlich für alle Aufgaben zuständig, sofern bestimmte Aufgaben gemäß dieser Satzung nicht einem anderen Vereinsorgan übertragen wurden.

Ihr sind insbesondere die Jahresrechnung und der Jahresbericht zur Beschlussfassung über die Genehmigung und die Entlastung des Vorstandes schriftlich vorzulegen. Sie bestellt zwei Rechnungsprüfer, die weder dem Vorstand noch einem vom Vorstand berufenen Gremium angehören und auch nicht Angestellte des Vereins sein dürfen, um die Buchführung einschließlich Jahresabschluss zu prüfen und über das Ergebnis vor der Mitgliederversammlung zu berichten.

Die Mitgliederversammlung entscheidet z.B. auch über

a) Aufgaben des Vereins,

b) eventuelle. Mitgliedsbeiträge,

c) Satzungsänderungen,

d) Auflösung des Vereins.

(5) Jede satzungsmäßig einberufene Mitgliederversammlung wird als beschlussfähig anerkannt ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Vereinsmitglieder. Jedes Mitglied ab dem vollendeten 16. Lebensjahr hat eine Stimme.

Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.

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§ 8 Satzungsänderung

(1) Für Satzungsänderungen ist eine 2/3 Mehrheit der erschienenen Vereinsmitglieder erforderlich. Über Satzungsänderungen kann in der Mitgliederversammlung nur abgestimmt werden, wenn auf diesen Tagesordnungspunkt bereits in der Einladung zur Mitgliederversammlung hingewiesen wurde und der Einladung sowohl der bisherige als auch der vorgesehene neue Satzungstext beigefügt worden waren.

(2) Satzungsänderungen, die von Aufsichts-, Gerichts- oder Finanzbehörden aus formalen Gründen verlangt werden, kann der geschäftsführende Vorstand von sich aus vornehmen. Diese Satzungsänderungen müssen allen Vereinsmitgliedern alsbald schriftlich mitgeteilt werden.

§ 9 Beurkundung von Beschlüssen

Die in Vorstandssitzungen und in Mitgliederversammlungen gefassten Beschlüsse sind schriftlich niederzulegen und vom Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden und dem Schriftführer zu unterzeichnen.

§ 10 Auflösung des Vereins und Vermögensbindung

(1) Für den Beschluss, den Verein aufzulösen, ist eine 3/4-Mehrheit der in der Mitgliederversammlung anwesenden Mitglieder erforderlich. Der Beschluss kann nur nach rechtzeitiger Ankündigung in der Einladung zur Mitgliederversammlung gefasst werden.

(2) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins nach Tilgung eventueller Verbindlichkeiten, soweit es die evt. freiwilligen Kapitalanteile der Mitglieder und den gemeinsamen Wert der von den Mitgliedern geleisteten Sacheinlagen übersteigt an einen dann zu bestimmenden Treuhänder, wie z. B. die Stadtverwaltung Germersheim.

Dieser verwaltet das Vermögen während eines Zeitraums von 3 Jahren mit der Maßgabe zur Übergabe an einen Verein mit ähnlicher Zielsetzung, wie die „Deutsche Gesellschaft für historische Uniformen“. Der übernehmende Verein muß die Voraussetzungen der Gemeinnützigkeit in der jeweils gültigen Fassung erfüllen.

Ist nach Ablauf der Dreijahresfrist keine Einrichtung nach vorstehender Maßgabe vorhanden, ist der Treuhänder verpflichtet, das Vermögen an den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. zu übertragen, welcher es ausschließlich und unmittelbar für denkmalpflegerische Zwecke zu verwenden hat.

Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vereinsvermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.

Germersheim, den 25.11.2008

www.DGHU.de

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