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Wir über uns

dghu2009

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Name

Der Name „Deutsche Gesellschaft für historische Uniformkunde“ soll zum Ausdruck bringen, dass es

sich dabei um einen überregionalen, bundesweit arbeitenden Verband von Interessierten und

Fachleuten auf dem Gebiet der Uniformkunde handelt.

Konzeption

Die Deutsche Gesellschaft für Historische Uniformkunde will die Geschichte und Uniformierung sowie

das zeitgeschichtliche Umfeld in den Einzelstaaten und überstaatlichen Organisationen im deutschen

Kaiserreich erforschen und einer breiten Öffentlichkeit bei öffentlichen Veranstaltungen, im

Zusammenhang mit historischen Festen, Museumsveranstaltungen etc. auf didaktische Weise näher

bringen.

Uniformierung, Kleidung und Darstellung

Das Hauptaugenmerk der geschichtlichen Darstellung und Forschungsarbeit ist auf den Zeitraum von

ca. 1860 – 1918 gerichtet. Dennoch hierbei auch die Entstehung und Fortentwicklung der

Uniformierung sowie der Zivilkleidung, vorzugsweise seit der Reichsgründung nach dem dt. - franz.

Krieg im Jahre 1871 bis zur Auflösung der sog. „Alten Armee“ nach der Tragödie des 1. Weltkrieges

im Jahre 1918, beleuchtet und in verschiedenen Forschungsgruppen bearbeitet werden.

Die Zeit nach 1918 fällt jedoch völlig aus dem Darstellungsrahmen und wird nicht weiter verfolgt.

Die Deutsche Gesellschaft für Historische Uniformkunde ist kein Kostümverein (auch diese Vereine

haben im entsprechenden Kontext ihre Berechtigung), sondern will die Lebensumstände der

damaligen Zeit anschaulich und korrekt wiedergeben.

Kriegerische Handlungen werden vorwiegend im Manöverbetrieb unter Berücksichtigung der

jeweiligen Epoche dargestellt. Reenactment als Hauptbestandteil – d.h. die Nachstellung von

Schlachten etc. ist jedoch nicht vorgesehen. Die Darstellung beschränkt sich auf Manöver – und

Kasernenleben, Ausbildung etc..

Ausrichtung

Der Verein ist politisch streng neutral und fest auf dem Boden der freiheitlich demokratischen

Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland verwurzelt. Staatliche Stellen, Träger von öffentlichen

Belangen, karitative Organisationen usw. sind uns stets willkommen.

Die Deutsche Gesellschaft für Historische Uniformkunde ist ein weltoffener Verein und dadurch aktiv

in der grenzübergreifenden europäischen Kameradschaftspflege. Andere Gruppen wie Reenactor und

Living- History- Darsteller aus dem In- und Ausland sind uns ebenso stets willkommen und wichtig für

einen regen Gedankenaustausch.

Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft in unserem Verein ist grundsätzlich für jeden möglich, gleich welchen Geschlechts,

Altersgruppe, Herkunft und politischer Überzeugung, sofern sich diese innerhalb der Grenzen der

demokratischen Grundordnung bewegt und nicht im Verein propagiert und ausgelebt wird.

Die Mitgliedschaft in anderen Vereinen oder Vereinigungen ist unproblematisch, sofern es sich nicht

um Vereinigungen handelt, die auerhalb der freiheitlich demokratischen Grundordnung stehen oder

wenn dadurch ein Schaden -gleich welcher Art- für die Deutsche Gesellschaft für Historische

Uniformkunde zu befürchten ist.

Bedingung ist, dass sich jedes aktive Mitglied vollständig und korrekt zu Uniformieren bzw. zu Kleiden

hat; dies gilt auch für eine zivile Darstellung. Eine militärische Darstellung für Frauen ist grundsätzlich

nicht vorgesehen, da dies im zeitlichen Darstellungskontext nicht belegbar ist.

Die jeweilige Darstellung richtet sich nach eigenen Interessen dargestelltem Zeitraum, finanziellen

Voraussetzungen und ggf. nach dem jeweiligen Bedarf im Verein.

Im Rahmen der militärischen Darstellung ist das Tragen von Waffen zur authentischen Darstellung

unumgänglich. Die verwendeten Waffen und deren Handhabung müssen jedoch den gesetzlichen

Vorschriften entsprechen. Der militärische Umgang –auch mit Dekorations- und Salutwaffen darf

neben den sonstigen Bestimmungen erst ab einem Alter von 18 Jahren und nach entsprechender

Einweisung durch erfahrene Berechtigte erfolgen.

Struktur

Funktion im Verein und die angenommene Historische Rolle bzw. der militärische Dienstgrad sind

strikt voneinander getrennt. Grundsätzlich werden Ämter und Funktionen nach Eignung, Befähigung

und Leistung im Rahmen eines demokratischen Wahlprozesses vergeben.

Neben der Vorstandschaft können verschiedene Ämter, Aufgaben vergeben und Ausschüsse gebildet

werden. Näheres regelt das Vereinsgesetz und die Satzung des Vereines.

Finanzen

Der gemeinnützige Verein finanziert sich Überwiegend durch Spenden. Für historische Kleidung,

Uniformierung und Ausrüstung ist jedes Mitglied selbst verantwortlich. Unterstützung und

wissenschaftliche Beratung erhält er dabei jedoch von allen Mitgliedern, um den Kostenaufwand für

den Einzelnen so gering wie möglich zu halten und die Authentizität dennoch zu wahren.

kanzlei@dghu.de

www.DGHU.de